Oli Rubow verbindet einzigartig die repetitive und kühle Klang-Ästhetik Deutscher Club-Kultur mit seinem ganz eigenen human touch und der Seele des Jazz und Soul! Er bewegt sich leidenschaftlich zwischen den verschiedensten elektronischen Stilrichtungen der DJ-und Club-Kultur und begeistert sich heute gleichermaßen für die Ästhetik elektrifizierter Beats, sowie für das Handgemachte, Improvisierte. Neben seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Basslegende Hellmut Hattler und den Lounge-Pionieren von De Phazz, gab es immer wieder Gastspiele bei den Turntablerocker, den Fantastischen Vier, bei Henrik Schwarz, oder Jazzanova.

Rubow, der seit dem zehnten Lebensjahr Schlagzeug spielt, absolvierte nach dem Musikabitur (1991) den Popkurs Hamburg (1993). Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich intensiv mit der Rhythmusästhetik elektronischer und programmierter Genres. Er widmet sich der Aufgabe, den rhythmischen Charme der DJ-Kultur auf dem Schlagzeug umzusetzen, also in der Bühnensituation Grooves zu realisieren, die ursprünglich programmiert wurden.

Dazu wird entweder das akustische Schlagzeug präpariert oder durch verschiedenartige Elektronik (Sequenzer, Computer, E-Drums, Effektgeräte) erweitert. Zudem orientiert sich die Rhythmusgestaltung über das Pattern hinaus an den prägenden Produktionsmitteln (z. B. Drumcomputer und Sampling-CDs), an studiotechnischen Kunstgriffen der Produzenten, sowie an Arbeitsweisen des DJ (z. B. clubtauglicher Spannungsbogen).

2007 erschien Rubows Lehrbuch zu diesen Themen (e-Beats am Drumset) nebst begleitendem Weblog. Außerdem ist er als Workshop-Autor für das deutsche Schlagzeugmagazin drums&percussion tätig.

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